Für Mitgefühl. Für Gerechtigkeit. Für unsere Zukunft.
Auch dieses Jahr trifft sich im November die Fleisch-Lobby in der Mainzer Rheingoldhalle zum „Deutschen Fleischkongress“ und zelebriert dort eine Industrie, die auf der Ausbeutung von Menschen, Tieren und Umwelt beruht.
Nachdem die Proteste gegen den Fleischkongress von Jahr zu Jahr immer größer wurden, geht das Bündnis gegen den Deutschen Fleischkongress nun einen Schritt weiter: Wir organisieren einen Gegenkongress!
Der PLANT Congress wird am Montag dem 24. November (also Vorabend des Fleischkongresses) in Kooperation mit dem AStA und dem Alle-FLINTA*-Referat in der Alten Mensa auf dem Mainzer Uni-Campus stattfinden – also einen Tag vor Beginn des Fleischkongresses. Der Eintritt ist frei!
Programm
In zahlreichen Vorträgen berichten Umweltorganisationen und Tierrechtsaktivist*innen nicht nur über die desaströsen Auswirkungen der Fleischindustrie und ihre Folgen für Menschen, Tiere und Umwelt. Sie liefern auch Impulse, wie wir ins Handeln kommen können und wie wir uns eine bessere Welt ohne Ausbeutung und Leid vorstellen.
17:30
Gemeinsam gegen den Deutschen Fleischkongress
Das Bündnis gegen den Deutschen Fleischkongress stellt sich vor und präsentiert vergangene und geplante Aktionen gegen das umstrittene Lobbytreffen in der Mainzer Rheingoldhalle.
Über das Bündnis
Seit 2023 organisiert das Bündnis gegen den Deutschen Fleischkongress kreative Protestaktionen. Ihre Petition wurde bereits über 28.000 mal unterschrieben.
24. November 2025, 17:30 – 18:00
Bündnis gegen den Deutschen Fleischkongress
Alte Mensa, Uni-Campus | Johann-Joachim-Becher-Weg 5 | 55128 Mainz
Gemeinsam gegen den Deutschen Fleischkongress
Das Bündnis gegen den Deutschen Fleischkongress stellt sich vor und präsentiert vergangene und geplante Aktionen gegen das umstrittene Lobbytreffen in der Mainzer Rheingoldhalle.
Über das Bündnis
Seit 2023 organisiert das Bündnis gegen den Deutschen Fleischkongress kreative Protestaktionen. Ihre Petition wurde bereits über 28.000 mal unterschrieben.
24. November 2025, 17:30 – 18:00
18:00
Einfach mal die Sau rauslassen
Daten und Fakten zu Fleischproduktion und Fleischkonsum – ein Vortrag von Alrun Schleiff (Heinrich Böll Stiftung RLP e.V.)
Tiere leiden, Menschen werden ausgebeutet, und unsere Lebensgrundlagen gehen verloren – das ist die Bilanz der industriellen Fleischproduktion. Der Vortrag liefert aktuelle Daten und Fakten. Politik und Gesellschaft sind dabei gefordert eine echten Wende herbeizuführen als Schlüssel zu Klima-, Umwelt- und Tierschutz.
Über die Referentin
Alrun Schleiff arbeitet bei der Heinrich Böll Stiftung Rheinland-Pfalz e.V. und bietet seit mehr als 10 Jahren Bildungsarbeit u.a. rund um das Thema Fleischproduktion und Fleischkonsum an.
24. November 2025, 18:00 – 18:30
Alrun Schleif (Heinrich Böll Stiftung RLP e.V.)
Alte Mensa, Uni-Campus | Johann-Joachim-Becher-Weg 5 | 55128 Mainz
Einfach mal die Sau rauslassen
Daten und Fakten zu Fleischproduktion und Fleischkonsum – ein Vortrag von Alrun Schleiff (Heinrich Böll Stiftung RLP e.V.)
Tiere leiden, Menschen werden ausgebeutet, und unsere Lebensgrundlagen gehen verloren – das ist die Bilanz der industriellen Fleischproduktion. Der Vortrag liefert aktuelle Daten und Fakten. Politik und Gesellschaft sind dabei gefordert eine echten Wende herbeizuführen als Schlüssel zu Klima-, Umwelt- und Tierschutz.
Über die Referentin
Alrun Schleiff arbeitet bei der Heinrich Böll Stiftung Rheinland-Pfalz e.V. und bietet seit mehr als 10 Jahren Bildungsarbeit u.a. rund um das Thema Fleischproduktion und Fleischkonsum an.
24. November 2025, 18:00 – 18:30
18:45
Intersektionalität – über Kapitalismus und Unterdrückung
Ein Vortrag von Racoon (Animal Rebellion)
Ziviler Ungehorsam und Protest erfordern die klare Vision einer besseren Zukunft. Die Fleischindustrie abschaffen – und dann?
Ausbeutungsketten finden sich in allen Bereichen, in denen Marginalisierte zur Ware gemacht werden. Vorgestellt wird ein Grundverständnis über die Zusammenhänge von Kapitalismus, Unterdrückung und die Überwindung derselbigen.
Über die Referentin
Racoon ist eine anarchistische systemkritische Aktivistin, die themenübergreifend mit Protestaktionen, Blockaden und zivilem Ungehorsam auf die Bereiche Veganismus und Antispeziesismus, Antifaschismus, Feminismus und die Klimakatastrophe aufmerksam macht. Die Aufklärung über die Folgen des Kapitalismus liegen dabei im Fokus.
Racoon (Animal Rebellion)
Alte Mensa, Uni-Campus | Johann-Joachim-Becher-Weg 5 | 55128 Mainz
Intersektionalität – über Kapitalismus und Unterdrückung
Ein Vortrag von Racoon (Animal Rebellion)
Ziviler Ungehorsam und Protest erfordern die klare Vision einer besseren Zukunft. Die Fleischindustrie abschaffen – und dann?
Ausbeutungsketten finden sich in allen Bereichen, in denen Marginalisierte zur Ware gemacht werden. Vorgestellt wird ein Grundverständnis über die Zusammenhänge von Kapitalismus, Unterdrückung und die Überwindung derselbigen.
Über die Referentin
Racoon ist eine anarchistische systemkritische Aktivistin, die themenübergreifend mit Protestaktionen, Blockaden und zivilem Ungehorsam auf die Bereiche Veganismus und Antispeziesismus, Antifaschismus, Feminismus und die Klimakatastrophe aufmerksam macht. Die Aufklärung über die Folgen des Kapitalismus liegen dabei im Fokus.
20:15
Wie die Tierindustrie unseren Planeten zerstört
Ökologische und soziale Auswirkungen der Tierausbeutungsindustrie – ein Vortrag von Chris Rombeck
Warum ist die Tierindustrie eine der Hauptursachen des Klimawandels? Warum findet sie zu wenig Berücksichtigung in der Klimadebatte? Warum macht es Sinn vor allem bei der Tierindustrie anzusetzen? Warum ist die Tierindustrie Hauptursache des Artensterbens und der Regenwaldrodung? Warum hungern Menschen im Globalen Süden durch die Tierindustrie?
Über den Referenten
Chris promoviert zu den ökologischen Auswirkungen der Tierindustrie und den Nachhaltigkeitspotenzialen von In-vitro-Fleisch. Er arbeitet mit zahlreichen Tierrechtsorganisationen zusammen. U.a. bietet er Projekttage an Schulen zu Tierethik über das Umweltbildungswerk an.
Chris Rombeck
Alte Mensa, Uni-Campus | Johann-Joachim-Becher-Weg 5 | 55128 Mainz
Wie die Tierindustrie unseren Planeten zerstört
Ökologische und soziale Auswirkungen der Tierausbeutungsindustrie – ein Vortrag von Chris Rombeck
Warum ist die Tierindustrie eine der Hauptursachen des Klimawandels? Warum findet sie zu wenig Berücksichtigung in der Klimadebatte? Warum macht es Sinn vor allem bei der Tierindustrie anzusetzen? Warum ist die Tierindustrie Hauptursache des Artensterbens und der Regenwaldrodung? Warum hungern Menschen im Globalen Süden durch die Tierindustrie?
Über den Referenten
Chris promoviert zu den ökologischen Auswirkungen der Tierindustrie und den Nachhaltigkeitspotenzialen von In-vitro-Fleisch. Er arbeitet mit zahlreichen Tierrechtsorganisationen zusammen. U.a. bietet er Projekttage an Schulen zu Tierethik über das Umweltbildungswerk an.
Fakten & Hintergründe
Fakten &
Hintergründe
Jahr für Jahr trifft sich im November das „Who is who“ der Fleischindustrie in der Mainzer Rheingoldhalle zum „Deutschen Fleischkongress“ und zelebriert dort eine Industrie, die auf der Ausbeutung von Menschen, Tieren und Umwelt beruht.
Beim Fleischkongress dreht sich alles um das Thema Gewinnmaximierung, getarnt durch Greenwashing und vermeintliche Selbstansprüche der Branche an Nachhaltigkeit und so genanntes „Tierwohl“. In verschiedenen Workshops und Vorträgen wird darüber diskutiert, wie der Fleischkonsum auch in einer zunehmend aufgeklärten Gesellschaft wieder gesteigert werden kann. Die desaströsen Auswirkungen der Fleischindustrie auf unsere Umwelt werden dabei gekonnt ignoriert. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht einzig und allein der Profit.
Die Ausrichtung des Deutschen Fleischkongresses ist nicht nur ein Armutszeugnis für die „Fair-Trade“-Stadt Mainz, die sich so gerne als progressiv und aufgeklärt darstellt. Sie ist auch eine Provokation für alle, die es ernst meinen mit dem Erhalt unserer Umwelt, der Rettung von Klima und Artenvielfalt sowie der Bewahrung zahlloser Lebewesen vor unbeschreiblichem Elend und Leid in der industriellen Massentierhaltung.
Die industrielle Fleischproduktion ist einer der Haupttreiber der Klimakrise – sowohl lokal als auch global. Die Tierpoduktion spielt eine zentrale Rolle und ist verantwortlich für etwa 18 Prozent Treibhausgasemissionen – dies übersteigt sogar den Verkehrssektor. Die mit der Industrie verbundenen Emissionen tragen massiv zur Erderwärmung und damit auch zur Häufung von extremen Wetterereignissen bei. Eine deutliche Reduktion der Tierproduktion sowie eine pflanzenbasierte Ernährungswende ist unerlässlich, um der drohenden Klimakrise effektiv etwas entgegenzusetzen.
(Siehe u.a. Food and Agriculture Organization of the United Nations: Livestock‘s Long Shadow, 2006)
Die Fleischindustrie ist bekannt für schlechte Arbeitsbedingungen und Ausbeutung von Arbeitenden. Die Arbeit in den Schlachtfabriken ist hart. In Deutschland finden sich kaum mehr Menschen, die diese widerliche Arbeit verrichten wollen. Deshalb sind die Betriebe auf ausländische Arbeitskräfte angewiesen. Zehntausende migrantische Arbeitskräfte aus Ost- und Südosteuropa halten die Produktion hierzulande unter ausbeuterischen Bedingungen und in prekären Beschäftigungsverhältnissen am Laufen. Zeitgleich werden Konzerne der Tierindustrie als systemrelevant eingestuft und sogar staatlich gefördert, obwohl die Lebensmittelversorgung auch ohne sie auskäme.
Über 700 Millionen Tieren sterben jedes Jahr alleine in Deutschland für die Fleischproduktion – die meisten von ihnen stammen aus der Massentierhaltungen, wo sie unter qualvollen Bedingungen leben und sterben müssen. Tiere leiden in der Tierindustrie massiv – sowohl physisch, weil die Zucht- und Haltungsbedingungen zu zahlreichen Krankheiten und Verletzungen führen, als auch psychisch, weil sie in den üblichen Anlagen die meisten ihrer artgemäßen Verhaltensweisen nicht ausleben können. Sie erleben extreme Einschränkungen der Bewegungsfreiheit und Sozialstress, ihnen werden die Eltern bzw. die Kinder genommen, ihre eigenen Bedürfnisse zählen so gut wie gar nicht. Der Weg zum Schlachthof und die Tötung bedeutet für viele Tiere zusätzlich krasses Leid.
(Siehe u.a. https://albert-schweitzer-stiftung.de)
Protestaktionen
Protest-
Aktionen
Auch 2026 wird es Protestaktionen rund um den Fleischkongress geben. Und natürlich werden wir zum Kongress-Beginn am Di 25.11. wieder vor Ort gemeinsam laut sein. Denn wir werden nicht zulassen, dass dieses skandalöse Treffen ungestört von statten geht! Angemeldete Aktionen werden hier ergänzt, sobald sie öffentlich angekündigt werden. Also schaut regelmäßig hier vorbei und folgt unseren Kanälen auf Social Media, damit ihr keine wichtigen Infos verpasst.
7:30 – ca. 12 Uhr: Kreative Protest-Aktion, Jockel-Fuchs-Platz / vor der Rheingoldhalle (Greenpeace)
7:30 – 10 Uhr: Ampelaktion, Rheinstraße vor der Rheingoldhalle (ARIWA)
10 – 17 Uhr: Mahnwache, gegenüber der Rheingoldhalle vor dem Eisenturm mit Bannern und Plakaten (ARIWA)
12 – 15 Uhr: Protest auf der Rheinseite der Rheingoldhalle unterhalb der Rheinterrasse (ARIWA)
17 – 19:30 Uhr: Laut und leuchtend gegen den Kongress, an der Rheingoldhalle (ARIWA)
Mit Lichterketten und beleuchteten Schildern protestieren wir für eine Welt, in der jedes Tier ein Recht auf Leben, Freiheit und Unversehrtheit hat!
Das Bündnis
Das Mainzer Bündnis gegen den Deutschen Fleischkongress hat sich 2023 mit dem Ziel gegründet, die Ausrichtung des Kongresses in Mainz zu verhindern. Teil des Bündnisses sind: Aktiv gegen Speziesismus, Animal Liberators Frankfurt, Animal Rebellion, BUND Mainz, BUND-Jugend RLP, Christians for Future Rhein-Main, Gemeinsam gegen die Tierindustrie, Greenpeace Mainz-Wiesbaden, Students for Future Mainz, Vegan Rainbow Project, Vegan Vernetzt, Widerstandskollektiv Mainz und wir, das Kolibri-Kollektiv.
Ortsinfo & Anreise
Ortsinfo
& Anreise
Der PLANT Congress findet in der Alten Mensa auf dem Mainzer Uni-Campus im Johann-Joachim-Becher-Weg 5 in 55128 Mainz statt. Ihr findet uns im Raum HS11.
Anreise mit den Öffis
Anreise mit dem Auto
Mit den Öffis fahrt ihr wie immer am besten: Nehmt vom Mainzer Hauptbahnhof eine der Buslinien 54, 56, 57, 75 oder eine der Straßenbahnlinien 51, 53, 59 bis zur Haltestelle “Universität”. Von dort aus sind es zu Fuß nur 5 Minuten bis zur Alten Mensa.